Jens Fischer Rodrian

Jens Fischer Rodrian

Geboren in Pinneberg, groß geworden in Murnau und München, inzwischen aber – nach siebenjähriger Schaffenszeit in New York und Boston – schon lange Wahlberliner, gehört er zu den umtriebigsten Gestalten im Hintergrund der deutschen Musiklandschaft: als Gitarrist/Schlagzeuger bei Konstantin Wecker (und verantwortlich für dessen letzte Live-Alben), musikalischer Leiter der Berliner Blue Man Group oder als Produzent/Musiker von Max Prosa, Tim Neuhaus und Katja Riemann (CD- und Hörspielproduktion). Und immer wieder auch als bereits mehrfach prämierter Komponist für Kurzfilme wie etwa “Stiller Löwe”.

Nachdem Fischer Rodrian sich mehrere Jahrzehnte vor allem für andere kreativ eingebracht hatte, entstand mehr und mehr das Bedürfnis, die Pflicht zugunsten der Kür hinter sich zu lassen. Zwar machen ihm die vielen Aufgaben nach eigener Aussage weiterhin Spaß, das Herzblut aber hängt nun an den eigenen Projekten, die er mit seiner Frau, der Sängerin Alexa Rodrian, oder eben als Solo-Künstler verwirklicht. So entstand auch das Projekt “Wahn & Sinn” als Streifzug durch Erinnerungen und Gedanken, die Jens Fischer Rodrian über die Jahre beschäftigt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Es ist eine Mischung aus Lesung, Musik und Slam Poetry”, sagt Jens Fischer Rodrian. “Ich habe neben den Gitarren ein Mini-Keyboard, ein kleines Zirkusschlagzeug mit ungewöhnlichem Zubehör (Fässer, Rohre), eine Kalimba und einen Looper im Gepäck, die ich an manchen Stellen einsetze, um entweder einen Soundtrack für die Lesung zu basteln, oder um manche Songs etwas grösser werden zu lassen. Das wird jeden Abend, ganz spontan, etwas anders klingen. Letztlich mache ich aber das, was mir am liebsten ist: eine Mixtur aus vielen Ideen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Sie verbinden sich zu einem theatralischen Abend mit einer dezenten Dramaturgie.” Dafür ist Fischer Rodrian über manchen Schatten gesprungen, hat beispielsweise seine Vorbehalte dem eigenen Gesang gegenüber hinter sich gelassen und mit der Wechselwirkung von Klang und Sprache experimentiert.

Jens Fischer Rodrian ist das Wagnis eingegangen, persönliche Themen wie die Trennung von einem langjährigen künstlerischen Partner in die Texte einfließen zu lassen, und ist damit aus der Deckung gekommen, die ihm seine bisherige Arbeit an den Mischpultreglern, Notenblättern oder auch als Koordinator von Ensembles geboten hatte.

Musik für Connaisseure
Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung

Hörbeispiele:

Morgen

Weil immer etwas fehlt

Rein ins Getümmel

Zwei sind ein Kreis

Kehrer Song

 

Mehr Infos und alle Live-Termine unter: 

https://www.fischer-wahn-und-sinn.com

 

 

 

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